Kettenkarussell bleibt in 25 Metern Höhe stehen
Ein technischer Defekt an einem Kettenkarussell hat am Dienstagabend einen größeren Feuerwehreinsatz auf dem Hamburger Dom ausgelöst. Das Fahrgeschäft blieb mit 23 Menschen in etwa 25 Metern Höhe stehen. Nach rund 90 Minuten konnten alle Passagiere sicher und unverletzt zu Boden gebracht werden.
Höhenretter steigen im Turm auf
Die Feuerwehr wurde gegen 22.20 Uhr zum Heiligengeistfeld gerufen. Das rund 70 Meter hohe Fahrgeschäft war auf halber Höhe zum Stillstand gekommen. Einsatzkräfte der Spezialeinsatzgruppe Höhenrettung stiegen gemeinsam mit dem Betreiber im Inneren des Turms bis zu den Fahrgästen auf.
Bei der ersten Kontaktaufnahme stellte sich nach Angaben der Feuerwehr heraus, dass niemand unmittelbar medizinische Hilfe benötigte. Während Einsatzkräfte und Betreiber nach der Ursache suchten, bereitete die Feuerwehr mehrere Rettungswege vor.
Rettung über Hubfahrzeuge vorbereitet
Für den Fall, dass sich das Karussell nicht wieder bewegen ließ, standen eine Drehleiter und ein 70 Meter hohes Teleskopmastfahrzeug bereit. Über die Drehleiter erhielten die Wartenden Decken zum Schutz vor Auskühlung.
Die wichtigsten Angaben zum Einsatz:
- 23 Fahrgäste saßen in rund 25 Metern Höhe fest
- 45 Feuerwehrkräfte waren im Einsatz
- nach etwa 90 Minuten bewegte sich das Karussell wieder
- alle Betroffenen blieben unverletzt
Kein Transport ins Krankenhaus nötig
Ein bereitstehender Notarzt untersuchte die Passagiere nach ihrer Rückkehr auf den Boden. Kliniktransporte waren nicht erforderlich. Auch die vorbereitete Rettung mit den Hubfahrzeugen musste nicht mehr durchgeführt werden. Insgesamt dauerte der Feuerwehreinsatz gut zwei Stunden.
Zur genauen technischen Ursache des Stillstands machte die Feuerwehr zunächst keine näheren Angaben.
Quellen
- Defektes Kettenkarussell am Hamburger Dom – Höhenrettung im Einsatz – Feuerwehr Hamburg · abgerufen am 26. Aug. 2026
- Feuerwehr Hamburg: FW-HH: Defektes Kettenkarussell am Hamburger Dom - Höhenrettung der Feuerwehr im Einsatz – Feuerwehr Hamburg · abgerufen am 26. Aug. 2026