477 Schulen in Schleswig-Holstein üben für Krisenfälle
Kiel. Schleswig-Holstein verbindet den bundesweiten Warntag am Donnerstag, 10. September 2026, erstmals mit einem landesweiten Aktionstag zum Bevölkerungsschutz an Schulen. Nach Angaben der Landesregierung beteiligen sich 477 Schulen und damit mehr als jede zweite Schule im Land.
Kinder und Jugendliche sollen praktisch erproben, wie sie in Krisen und Notfällen handeln können. Unterstützt werden die Schulen von Hilfsorganisationen, Feuerwehren und weiteren Einsatzkräften. Das Land stellt dafür Materialien und Umsetzungsideen über das Institut für Qualitätsentwicklung an Schulen bereit.
Schulen trainieren Verhalten in Krisen
Die Übungen und Unterrichtsangebote behandeln mehrere Bereiche:
- Erste Hilfe,
- Verhalten bei Unwetter und Kommunikationsausfall,
- Naturgefahren in Schleswig-Holstein,
- Umgang mit Desinformation.
Jugendliche ab 16 Jahren können außerdem Beiträge zur Krisenvorsorge erstellen und über soziale Medien teilen. Im Oktober wollen die beteiligten Stellen den Aktionstag auswerten. Anschließend soll geprüft werden, ob ein solches Angebot vor allem in der sechsten Jahrgangsstufe regelmäßig verankert werden kann. Über eine mögliche verbindliche jährliche Umsetzung ab 2027 soll danach beraten werden.
Quellen
- Warntag wird zum Aktionstag für Bevölkerungsschutz an Schleswig-Holsteins Schulen – Landesregierung Schleswig-Holstein · abgerufen am 8. Sep. 2026
- Schleswig-Holstein · Landesregierung: Warntag wird zum Aktionstag für Bevölkerungsschutz an Schleswig-Holsteins Schulen – Schleswig-Holstein · Landesregierung · abgerufen am 8. Sep. 2026