Wie Schulen Cybermobbing früher begegnen können
Wenn Kinder früh digitale Medien nutzen, brauchen sie nicht nur technische Regeln, sondern verlässliche Gesprächspartner. Die Polizeiinspektion Diepholz will Schulen deshalb bei der Prävention gegen Cybermobbing und bei Fragen der Medienkompetenz stärker unterstützen.
Projekt für vierte und fünfte Klassen
Im Mittelpunkt steht das Projekt „Max&Min@“. Nach Angaben der Polizei richtet es sich an Schülerinnen und Schüler der vierten und fünften Klassen. Lehrkräfte und Schulsozialarbeitende können dafür zu Moderatorinnen und Moderatoren fortgebildet werden und die Einheiten anschließend an ihren Schulen durchführen.
Was Eltern und Schulen tun können
Die Präventionsarbeit ersetzt keine individuelle Beratung in akuten Konflikten. Sie kann aber helfen, Regeln früh zu klären und Probleme anzusprechen, bevor sie sich verfestigen.
- Vereinbaren Sie altersgerechte Medienregeln und überprüfen Sie diese gemeinsam.
- Besprechen Sie, an wen sich Kinder bei beleidigenden oder bedrohlichen Nachrichten wenden können.
- Sichern Sie bei Cybermobbing relevante Inhalte und holen Sie Unterstützung bei Schule oder Beratungsstellen.
Fortbildung geplant
Bei einer ersten Schulung wurden laut Polizei 29 Moderierende ausgebildet. Wegen der Nachfrage ist eine weitere Fortbildung für den 17. und 18. März 2027 angekündigt. Schulen können sich beim Präventionsteam der Polizeiinspektion Diepholz über das Angebot informieren.
Quellen
- Präventionsteam erweitert Angebot zur Medienkompetenz – Polizeiinspektion Diepholz · abgerufen am 29. Okt. 2026
- Polizei Niedersachsen: POL-DH: Das Präventionsteam der Polizeiinspektion Diepholz erweitert sein Portfolio – Polizei Niedersachsen · abgerufen am 29. Okt. 2026