200 Einsatzkräfte trainieren deutsch-dänische Katastrophenhilfe
Das Technische Hilfswerk und die dänische Katastrophenschutzbehörde DEMA haben ihre Zusammenarbeit bei einer gemeinsamen Übung in Haderslev vertieft. An „Airdrop 2026“ nahmen vom 28. bis 30. August insgesamt 120 THW-Kräfte und 80 Einsatzkräfte aus Dänemark teil.
Gemeinsame Abläufe für den Ernstfall
Im Mittelpunkt standen Kommunikation, Zuständigkeiten und abgestimmte Arbeitsabläufe bei beschädigten oder zerstörten Gebäuden. Das THW entsandte unter anderem Einheiten für Bergung, schwere Bergung, Notversorgung und Notinstandsetzung. Hinzu kamen Teile der Fachzüge Logistik sowie Führung und Kommunikation.
Die Beteiligten trainierten, welche Fähigkeiten beide Organisationen im Ernstfall einbringen können und wie grenzüberschreitende Unterstützung schnell organisiert werden kann.
- 120 Einsatzkräfte des THW
- 80 Einsatzkräfte der DEMA
- drei Übungstage im dänischen Haderslev
- Schwerpunkte bei Bergung, Logistik und Kommunikation
Kooperation seit 2024 ausgebaut
Die Zusammenarbeit begann mit einer ersten grenzüberschreitenden Übung im Oktober 2024. Im Dezember 2025 unterzeichneten DEMA und THW eine Absichtserklärung für weitere gemeinsame Übungen und mögliche Unterstützungsleistungen. Im Frühjahr 2026 folgte bereits ein gemeinsames Training zum Notschöpfen in Raa-Besenbek in Schleswig-Holstein.
Mit dem neuen Übungswochenende wollen beide Organisationen ihre Schnittstellen weiter verbessern und verlässliche Strukturen für gemeinsame Einsätze schaffen.
Quellen
- Katastrophenschutz endet nicht an der Grenze – deutsch-dänische Zusammenarbeit weiter gestärkt – THW Landesverband Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Schleswig-Holstein · abgerufen am 31. Aug. 2026
- Polizei Schleswig-Holstein: THW HH MV SH: Katastrophenschutz endet nicht an der Grenze - deutsch-dänische Zusammenarbeit weiter gestärkt – Polizei Schleswig-Holstein · abgerufen am 31. Aug. 2026