Fake-Shops erkennen: Polizei warnt nach zwei Betrugsfällen
Nach zwei mutmaßlichen Betrugsfällen in Vorpommern warnt die Polizei vor täuschend echt wirkenden Fake-Shops. Betroffene aus Ribnitz-Damgarten und Wolgast hatten Waren bestellt und bezahlt, aber keine Lieferung erhalten.
Zwei Bestellungen, keine Ware
Ein 61-Jähriger wollte mehrere Paletten Holzkohle für rund 1.400 Euro kaufen und überwies den geforderten Betrag. Die Lieferung blieb nach Polizeiangaben aus. In Wolgast bestellte eine 39-Jährige eine elektrische Katzentoilette für knapp 100 Euro. Die Internetseite ähnelte dem Shop eines bekannten Discounters, war später jedoch nicht mehr erreichbar.
In beiden Fällen ermittelt die Kriminalpolizei. Die Angaben beruhen auf dem derzeitigen Ermittlungsstand.
So erkennen Sie mögliche Fake-Shops
- Prüfen Sie die Internetadresse auf zusätzliche Zeichen und ungewöhnliche Schreibweisen.
- Kontrollieren Sie Impressum, Anschrift und Kontaktdaten.
- Seien Sie bei auffällig niedrigen Preisen und ausschließlicher Vorkasse vorsichtig.
- Suchen Sie nach unabhängigen Bewertungen und überprüfen Sie Gütesiegel.
- Nutzen Sie bei Zweifeln den Fakeshop-Finder der Verbraucherzentrale.
Nach einer Zahlung schnell handeln
Wer bereits bezahlt hat, sollte sofort Bank oder Zahlungsdienstleister kontaktieren und nach einer Rückbuchung oder Zahlungssperre fragen. Bestellbestätigungen, E-Mails, Belege und Bildschirmfotos sollten gesichert werden. Anschließend empfiehlt die Polizei eine Anzeige.
Quellen
- Polizei warnt vor Fake-Shops im Internet – Polizeipräsidium Neubrandenburg · abgerufen am 25. Aug. 2026
- Polizei Mecklenburg-Vorpommern: POL-NB: Polizei warnt vor Fake-Shops im Internet – Polizei Mecklenburg-Vorpommern · abgerufen am 25. Aug. 2026